Sommer im Möwenweg

Autoren
Illustrator
Katrin Engelking
Verlag
Oetinger Verlag
Anspruch
3 von 5
Humor
4 von 5
Lesespaß
3 von 5
Schreibstil
3 von 5
Spannung
4 von 5

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Zusammenfassung zu “Sommer im Möwenweg”

Im Sommer erleben die Kinder im Möwenweg viele Abenteuer, die in einzelnen Geschichten erzählt werden. Tieneke bekommt ein Kaninchen. Da Kaninchen nicht alleine gehalten werden sollten, darf sie sich zwei aussuchen, die sie Puschelchen und Wuschelchen tauft. Für die Kaninchen wird ein Stall und ein Auslauf gebaut, die hinten im Garten von Tienekes Eltern aufgebaut werden. Ein kleiner Vogel fliegt gegen die Wohnzimmerscheibe und stirbt dabei. Tara und Tieneke beerdigen ihn mit einem richtigen Holzkreuz. Für den Geburtstag ihrer Mutter will Tara mit ihren Freundinnen als Geschenk ein Parfum selbst machen. Sie sammeln viele Blumen und kochen sie auf, doch es will nicht so recht duften. Schließlich kippen sie eine Menge Parfum von Tieneckes Mutter in die Mischung, und am Ende wundert sich Taras Mutter, dass das „Rosenparfum“ nach Flieder duftet. Die Kinder reißen aus, da sie sich ungerecht behandelt fühlen, kehren jedoch vor dem Mittagessen nach Hause zurück, sodass ihr Fehlen unbemerkt bleibt und sich das Ausreißen gar nicht gelohnt hat. Sie veranstalten auch ein Popkonzert, für das die großen Mädchen sich schminken und vorstellen die No Angels zu sein und die Jungs die Backstreet Boys imitieren. Schließlich machen die Kinder eine Radtour und feiern in einer Gewitternacht, als niemand schlafen kann, ein spontanes Fest, und Tara ist sich sicher, dass es nirgends so schön ist wie im Möwenweg!

Wichtige Charaktere

  • Tara und ihre Brüder Petja und Maus
  • Taras beste Freundin Tieneke und ihre Eltern
  • Fritzi und Jul und ihre Eltern
  • Vincent und Laurin und ihre Mutter
  • Herr und Frau Voisin
  • Oma und Opa Kleefeld
  • Tieneckes Kaninchen Puschelchen und Wuschelchen

Zitate

„Danach haben wir gesucht, was wir anziehen konnten, und das war wirklich nicht so leicht.
Ich habe einen ganz kurzen Minirock, der ging gut, aber dazu konnte ich ja nicht einfach ein ganz normales T-Shirt anziehen, Mama hat mir ein schwarzes Top mit Spaghetti-Trägern ausgeliehen. Die Träger hat sie mit Sicherheitsnadeln kürzer gesteckt.
Leider sind mir ihre Schuhe noch zu groß, sonst hätte ich auch gut hohe Absätze haben können.“

Alle Bände der Reihe

Wir Kinder aus dem Möwenweg
Sommer im Möwenweg
Geburtstag im Möwenweg
Weihnachten im Möwenweg
Ein neues Jahr im Möwenweg
Geheimnis im Möwenweg
Ostern im Möwenweg

Persönliche Bewertung

Der Bullerbü-Zauber geht am Versuch der Modernität verloren.

3 von 5

Der Vergleich mit den Bullerbü-Büchern von Astrid Lindgren wird oft bemüht und ebenso oft kritisiert, er drängt sich jedoch geradezu auf. Bei zu vielen Geschichten denkt man sich: „Das habe ich doch irgendwo schonmal gelesen“ – und das besser und mit weit mehr Zauber! Wo schon der erste Band durch seine grammatikalischen Fehltritte die Geduld des Leser strapaziert, knüpft der zweite Band nahtlos an. Auch hier Begriffe, die für ein Kinderbuch irgendwie fehl am Platz sind, aber wahrscheinlich versucht die Autorin den Bullerbü-Zauber auf moderne Zeiten zu übertragen und da gehört es wohl dazu, dass etwas „geil“ ist. Anzumerken ist, dass die Sprache vielleicht vorrangig ein Punkt ist, der erwachsene Leser stört, aber trotzdem ist fraglich: wenn Lesen bilden soll, gilt das auch für ein Buch mit schlichtweg holperigen oder auch falschen Ausdrücken und Sätzen? Besonders ärgerlich – aus erwachsener Sicht – das Kapitel über das Popkonzert. Wenn schon kleine Mädchen sich versuchen wie ihre Vorbilder im Fernsehen besonders „billig“ anzuziehen und die Mütter sie dabei auch noch unterstützen, dann bekommt das in Zeiten, wo Mütter ihren jungen Töchtern Botox spritzen und Gutscheine für Brustimplantate schenken, andererseits aber die Pädophilie eher mehr zu werden scheint als weniger, einen mehr als schalen Beigeschmack! Kritisch ist dieses Buch wirklich nicht, was zu verschmerzen wäre, wenn es wenigstens gut geschrieben wäre. Fazit: Besser das Original lesen – Astrid Lindgren ist einfach unnachahmlich – oder andere Bücher von Kirsten Boie, die -normalerweise- wirklich gut schreibt!

ISBN10
378913144X
ISBN13
9783789131448
Dt. Erstveröffentlichung
2002
Gebundene Ausgabe
128 Seiten
Empfohlenes Lesealter
Ab 8 Jahren

Eine Antwort zu
Sommer im Möwenweg

  1. annika

    5 von 5

    Mir hat es sehr viel Spaß gemacht das Buch zu lesen,
    wie auch bei den ande­ren Büchern der Möwen­weg Rei­he.
    All­les in einem: SUPER!!!!!!