Onkel Alwin und das Sams

Autoren
Illustrator
Paul Maar
Verlag
Oetinger Verlag
Anspruch
3 von 5
Humor
3 von 5
Lesespaß
2 von 5
Schreibstil
3 von 5
Spannung
2 von 5

Bei Amazon ansehen

Zusammenfassung zu “Onkel Alwin und das Sams”

Die Gruppe der Samse, allen voran das Übersams, beschließen, dass das Sams nicht mehr samsig genug sei und verstoßen es. Es darf sich immerhin aussuchen, bei welchen Menschen es bleiben möchte, und so entscheidet es sich natürlich für Familie Taschenbier. Martin Taschenbier, der Sohn von Herrn Taschenbier, der vor vielen Jahren als erster die Bekanntschaft des Samses machen durfte, freut sich sehr und auch seine Freunde, die sein Geheimnis teilen, haben das Sams gern.

Auf einmal taucht jedoch ein Mann auf, der behauptet Herr Taschenbiers Bruder Alwin aus Australien zu sein. Sogar ein Känguruh namens Wallaby hat er dabei. Zusammen mit diesem nistet er sich im Taschenbierschen Haus ein, kommendiert die Familie herum und fällt allen auf die Nerven, jedoch traut sich Herr Taschenbier nicht, seinen Bruder vor die Tür zu setzen, schließlich gehört er zur Familie. Martin und seine Freunde versuchen mit dem Sams eine Lösung zu finden, wie sie den unverschämten Onkel wieder loswerden. Leider hat das Sams keine Punkte mehr, und so können sie Alwin nicht einfach zurück nach Australien wünschen.

Der Versuch, die blauen Wunschpunkte von Lehrer Herr Daume zurückzuwünschen, gestaltet sich als schwierig, denn dieser wurde schon vor Monaten aus der Heilanstalt entlassen. Gleichzeitig erscheint Onkel Alwin der Familie immer seltsamer, er tauchen zunehmend Widersprüche auf und lassen Zweifel an ihm aufkommen…

Wichtige Charaktere

  • das Sams
  • Martin Taschenbier
  • Herr und Frau Taschenbier
  • Onkel Alwin
  • Tina, Roland und Samantha, Martins Freunde
  • Wallaby, das Känguru

Zitate

„‚He, Sams, lass das!‘ rief Martin und sprang auf. ‚Du kannst uns nicht einfach die Sahne vom Kuchen nehmen. Noch dazu mit dem Finger!‘
‚Doch, das kann ich‘, antwortete das Sams. ‚Ich muss es sogar. Sonst wisst ihr doch nicht, ob drunter ein Erdbeerkuchen ist oder ein Himbeerkuchen oder Brombeerkuchen oder Apfelkuchen oer Kirschkuchen…'“

„‚Meine Punkte sind wirkungsvoll,
meine Punkte sind wirklich toll,
meine Punkte sind wunderbar blau
und wirken genauso bei Taschenbiers Frau.'“

Alle Bücher mit dem Sams

Eine Woche voller Samstage
Am Samstag kam das Sams zurück
Neue Punkte für das Sams
Ein Sams für Martin Taschenbier
Sams in Gefahr
Onkel Alwin und das Sams

Persönliche Bewertung

Langweilige fünfte Fortsetzung der beliebten Samsgeschichten

3 von 5

Das erste Samsbuch war ein voller Erfolg und begeisterte Kinder und Erwachsene durch seine Frechheit und die lustigen Geschichten, die Herr Taschenbier mit seinem Sams und missglückten Wünschen erlebte. Die Beziehung zu seiner strengen Vermieterin Frau Rotkohl, die frechen Reime des Samses und Herr Taschenbiers schüchterne Hilflosigkeit gegenüber der Situation sind urkomisch und erfrischend. All dies fehlt diesem sechsten Band und so wirkt er wie eine Fortsetzung, die versucht ein neues Abenteuer mit bekannten Charakteren zu schaffen. Die Sams’schen Reime wirken fast etwas abgedroschen, es gibt wenig Überraschungsmomente und auch die Geschichte kann nur als etwas dürftig bezeichnet werden. Schade!

Fazit

Manchmal ist es leider nicht förderlich, brillante Ideen, die zu sehr erfolgreichen Büchern führen, in zahlreichen weiteren Bänden fortzusetzen. So großartig das Sams ist, dieser sechste Band vermag es leider nicht zu überzeugen.

ISBN10
3789142840
ISBN13
9783789142840
Dt. Erstveröffentlichung
2009
Gebundene Ausgabe
205 Seiten
Empfohlenes Lesealter
Ab 8 Jahren

Eine Antwort zu
Onkel Alwin und das Sams

  1. Markus

    5 von 5

    Es kann sein, daß die Geschich­te Erwach­se­nen nicht so gut gefällt, wie der ers­te Teil. Aber mei­ne Jungs fah­ren voll ab auf die­se Detek­tiv­ge­schich­te mit einem Hoch­stap­ler aus Aus­tra­li­en.