Monsteragentin Nelly Rapp (1) – Die Monsterakademie

Autoren
Illustrator
Christina Alvner
Übersetzer
Maike Dörries
Verlag
Ueberreuter Verlag

Zusammenfassung zu “Monsteragentin Nelly Rapp (1) – Die Monsterakademie”

Als der Onkel von Nellys Vater die ganze Familie zum Abendessen in sein Haus einlädt, befürchtet Nelly eine langweilige Erwachsenenveranstaltung. Dann verläuft jedoch der Besuch ganz anders als erwartet: Onkel Hannibal wohnt in einem großen Geisterschloss mit einem unheimlichen schweigsamen Diener. Der Onkel ist ähnlich seltsam, aber zumindest redseliger. An seinem Anzug steckt eine silberne Fledermaus-Anstecknadel. Auch mehrere der Gäste tragen diese Nadeln, manche von ihnen mit silbernen Perlen, die auf die Nadel aufgezogen sind. Auf der Suche nach der Toilette landet Nelly in einem leeren Klassenzimmer, und schon bald macht sie Bekanntschaft mit der Lehrerin LENA SCHLAU (die grundsätzlich in Großbuchstaben schreibt) und der Monsterakademie…

Wichtige Charaktere

  • Nelly Rapp
  • Nellys Eltern
  • Nellys Hund, der Basset London
  • Nellys Großonkel Hannibal Löök
  • Onkel Hannibals Diener
  • LENA SCHLAU
  • ein Vampir

Zitate

„‚Dann wollen wir mal loslegen‘, sagte LENA SCHLAU.
London war unter meinen Tisch gekrochen und auf meinen Füßen eingeschlafen.
‚Unsere Welt steckt voller Gefahren und Bedrohungen. Wir von der Monsterakademie haben uns auf die Bekämpfung von Monstern, Ungeheuern und Geistern spezialisiert. In letzter Zeit häufen sich die Meldungen unserer Agenten im Außendienst, dass immer mehr unschuldige Menschen von Vampiren gebissen werden und sich dadurch selbst in blutsaugende Monster verwandeln. Die Zahl der Vampire ist besorgniserregend gestiegen. An der Stelle kommst du ins Spiel, Nelly. Wir brauchen dringend mehr Monsteragenten‘, sagte LENA SCHLAU.“

Alle Bände der Reihe Monsteragentin Nelly Rapp

1. Die Monsterakademie
2. Das Frankenstein-Monster
3. Werwolf-Alarm
4. Die Schwarzen Zeitzauberer
5. Der Geisterladen
6. Spuk auf Schloss Lovlunda

Links

Unterrichtsmaterialien zum Buch beim Verlag

Persönliche Bewertung

Unterhaltsamer erster Band einer Serie mit wenig innovativen 'Monstern'

4 von 5

Der große Pluspunkt dieses Buches sind die humorvollen ausdrucksstarken Illustrationen, mit denen die Illustratorin Christina Alvner die Geschichte bebildert. Nelly Rapps Erlebnisse sind in einer einfachen, leicht lesbaren Sprache erzählt, die große Schrift und die kurzen Kapitel sorgen dafür, dass auch Wenigleser nicht überfordert werden. Die Charaktere sind erheiternd beschrieben, aufgrund der Kürze der Geschichte fehlt es ihnen jedoch ein wenig an Tiefe. Das größte Manko des ersten Bandes (und der nächsten Bände) sind die „Monster“ selbst, die zum einen keine Monster im eigentlichen Sinne sind und zum anderen wenig Überraschung bieten. In diesem ersten Band ist es ein Vampir, mit dem Nelly es als erste Prüfung zu tun bekommt. Dargestellt ist er traditionell, hier fehlt ein wenig die Überraschung. Dennoch ist „Nelly Rapp“ eine unterhaltsame Reihe, die Lesespaß verspricht.

Fazit

„Die Monsterakademie“ unterhält und bietet einen angemessenen Einstieg in die Serie, enttäuscht jedoch ein wenig mit seinen klassischen und wenig einfallsreichen Monstern (der Trend setzt sich in den folgenden Bänden fort). Deutlich innovativer ist die neue Serie Monstrum House.

Originaltitel
Monsterakademin
ISBN10
3800051966
ISBN13
9783800051960
Dt. Erstveröffentlichung
2006
Gebundene Ausgabe
85 Seiten
Empfohlenes Lesealter
Ab 8 Jahren