Hase und Holunderbär (3) – Auf den Spuren des dicken Bumbu

Autoren
Illustrator
Walko
Verlag
arsEdition
Anspruch
3 von 5
Humor
5 von 5
Lesespaß
4 von 5
Schreibstil
5 von 5
Spannung
5 von 5

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Zusammenfassung zu “Hase und Holunderbär (3) – Auf den Spuren des dicken Bumbu”

Auf dem Weg zum Teich entdecken der kleine Hase und der Holunderbär riesige Fußspuren, die sie in der Hasenheide noch nie vorher gesehen haben. Die beiden Freunde beschließen nachzusehen und folgen den Fußspuren. Auf ihrem Weg hören sie einige verdächtige Geräusche, doch es sind immer nur ihre Freunde und Nachbarn, die sich vor dem vermeintlichen Ungeheuer verstecken. Vom Verursacher der Fußspuren ist nichts zu sehen. Mitten durch das Mäusedorf ist das Ungetüm gelaufen. Zum Glück stehen noch alle Kürbishäuser, nur eines ist jetzt ein wenig schief. Außerdem hinterlässt der Unbekannte riesige stinkende Haufen. Als Hase und Holunderbär schließlich auf das Ungeheuer, den dicken Bumbu, treffen, ist die Überraschung groß…

Wichtige Charaktere

  • der Holunderbär
  • der kleine Hase, genannt Ritter Freund
  • der Igel und das Wasserschwein
  • das Mäusedorf und seine Bewohner
  • drei Maulwürfe
  • der dicke Bumbu

Zitate

„Wieder war es ein wunderschöner Sommermorgen auf der Hasenheide!
Der kleine Hase und der Holunderbär waren schon lange auf den Beinen und wollten zum Teich, um ein wenig zu schwimmen. Summende Bienen, zwitschernde Vögel und bunte Schmetterlinge flogen um die Wette und die Grillen zirpten. Die ganze Welt roch herrlich nach Sommer.
Die beiden Freunde waren bestens gelaunt. Manchmal hielten sie an, dann trainierte der kleine Hase, den man auch Ritter Freund nannte, ein wenig mit seinem Holzschwert, und der Holunderbär stemmte schwere Steine, weil er das so gut konnte. ‚Hamm!‘ und ‚Ha!‘ machte der Hase, und der Bär keuchte vom Steinestemmen. Wenn sie genug hatten, marschierten sie wieder weiter.“

Alle Bände der Reihe Hase und Holunderbär

1. Die verlorene Weihnachtspost
2. Der Schatz auf der Holunderinsel
3. Auf den Spuren des dicken Bumbu
4. Der Dieb in der Heide
5. Bruchlandung am Bärenfelsen
6. Die große Pechsträhne
7. Das Geheimnis der alten Goldmine
8. Das wunderbare Weihnachtsfest

Links

Leseprobe beim Verlag
Walko im Buchhexe-Interview

Persönliche Bewertung

Hase und Holunderbär auf Heffalumps Spuren

4 von 5

Wie man es von Walko kennt, ist auch dieser Band farbenfroh, kindgerecht und detailverliebt illustriert. Neben den Hauptcharakteren gibt es allerhand lustige Nebendarsteller wie den Igel und das Wasserschwein oder das Mäusedorf mit seinem selbstbewussten Bürgermeister. Und natürlich finden sich auch in dieser Geschichte viele Bienen, Schmetterlinge und Vögel, die es in den Bildern zu entdecken gibt. Gewohnt augenzwinkernd erzählt Walko vom etwas ängstlichen obwohl „bärenstarken“ Holunderbären und seinem mutigen Freund, dem kleinen Hasen. Schade ist nur die Auflösung der Geschichte, in der das Thema Zirkus doch sehr verharmlost wird. Im 21. Jahrhundert sollte sich herumgesprochen haben, dass Zirkustieren bei weitem kein so friedliches, qualfreies und selbstbestimmtes Leben beschieden ist, wie das Buch es glauben machen möchte. Davon abgesehen zeigt auch dieser Band wieder, warum der Hase und der Holunderbär eine so erfolgreiche Serie ist. Die Reihe macht einfach Spaß, liest sich leicht (vor) und überzeugt durch ihre gelungenen Illustrationen.

Fazit

Eine spannend erzählte und gewohnt wunderschön illustrierte Geschichte über den Hasen und den Holunderbären. Allein ein etwas kritischerer Umgang mit dem Thema Zirkus wäre wünschenswert gewesen.

ISBN10
3760741398
ISBN13
9783760741390
Dt. Erstveröffentlichung
2009
Gebundene Ausgabe
44 Seiten
Empfohlenes Lesealter
Ab 6 Jahren

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