Das Böse in uns

Autoren
Übersetzer
Axel Merz
Verlag
Bastei Lübbe
Anspruch
3 von 5
Humor
1 von 5
Lesespaß
4 von 5
Schreibstil
3 von 5
Spannung
4 von 5

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Zusammenfassung zu “Das Böse in uns”

Der transsexuelle Sohn Dexter bzw. Lisa Reid eines bekannten Politikers wird in einem Flugzeug ermordet. Es gibt keine Zeugen, die dem FBI-Team um Agentin Smoky Barrett eine heiße Spur liefern könnten. Einzig der Umstand, dass der Mörder ein silbernes Kreuz im Opfer hinterlässt liefert einen Hinweis auf religiöse Motive. Dann taucht jedoch kurz darauf ein weiteres Opfer, eine ehemalige Drogensüchtige und Prostituierte auf, in der ebenfalls ein Silberkreuz gefunden wird. Auf jedem Kreuz ist eine Zahl eingraviert, eine Art Nummerierung der Getöteten.

Dann finden die Agenten im Internet Unmengen von Videoclips auf verschiedenen Websites in denen der Mörder, der sich selbst als „Prediger“ bezeichnet, seine Taten als heilig beschreibt und die Opfer zu Sündern erklärt, die er durch seine Taten errettet hat. Es stellt sich heraus das der Serienmörder bereits seit Jahren „Sünder“ tötet, die seiner Meinung nach nicht auf Gottes Wegen wandelten, weil sie ein dunkles Geheimnis für sich behielten. Ein Geheimnis schlimmer als die Sünden, die sie bereits bereitwillig geäußert hatten, um auf den Pfad der Tugend zurück zu finden und sich von ihrer dunklen Vergangenheit zu befreien.

Wichtige Charaktere

  • Agentin „Smoky“ Barrett
  • Alan und Elaina
  • Tommy, Bonnie, Callie, James, Kirby

Zitate

Indem man eine große Sünde enthüllt, befreit man sich von dem Verdacht, dass es noch eine weitere Sünde geben könnte.

Persönliche Bewertung

Guter Thriller, zählt jedoch nicht zu McFadyens Bestleistungen

4 von 5

Auch der 3. Titel aus der McFadyen Thriller-Reihe ist lesenswert, jedoch fehlt es diesem Teil im Vergleich zu „Die Blutlinie“, „Der Todeskünstler“ und „Ausgelöscht“ etwas an Pfiff. Daher für diesen Teil ausnahmsweise ein kleiner Punktabzug. Nach wie vor spannend, sind die Serienmorde in diesem Fall aber weniger ausgeklügelt. Für Fans dennoch lesenswert.

Fazit

Der Leser kann sich auch in diesem Teil wieder auf die bereits bekannten Charaktere freuen, jedoch wirkt die Story weniger einfallsreich als die zwei Vorgänger „Die Blutlinie“ und „Der Todeskünstler“. Die Gedanken von Smoky sind abermals ein Teil des Besonderen in McFadyens Geschichte. Das Mitfühlen mit ihr, das Nachvollziehen der Gedankengänge dieser kampferprobten, charakterstarken FBI-Agentin macht den Leser zum Fan.

Originaltitel
The Darker Side
ISBN10
3404164210
ISBN13
9783404164219
Dt. Erstveröffentlichung
2008
Taschenbuchausgabe
448 Seiten

Eine Antwort zu
Das Böse in uns

  1. Sharina

    4 von 5

    Ich habe das Buch, wie die ande­ren Tei­le von McFa­dy­en, und ich den­ke es ent­spricht defi­ni­tiv dem, was ich von die­sem Autor erwar­tet habe. Lei­der muss ich zu die­ser Rezen­si­on sagen, dass jemand der den Namen des Autors nicht rich­tig schrei­ben kann, so etwas even­tu­ell gegen lesen las­sen soll­te … Aber das ist auch nur mei­ne per­sön­li­che Mei­nung :)

  2. Ilga

    Lie­be Shari­na, du hast voll­kom­men Recht! Wir haben den Namen des Autors kor­ri­giert, bei dem sich unse­rer Rezen­sen­tin ein hart­nä­cki­ger Buch­sta­ben­dre­her ein­ge­schli­chen hat­te! Dan­ke für den Hin­weis und dei­nen Kom­men­tar und wei­ter­hin viel Spaß beim Lesen! :)